Neurologische Sprach- und Sprechstörungen

Aphasie und Logopädie nach Schlaganfall in Berlin

Nach einem Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma oder bei neurologischen Erkrankungen können Sprache und Sprechen betroffen sein. Wir behandeln Aphasie, Dysarthrie und Sprechapraxie in der Praxis und nach Verordnung zu Hause, damit Sie wieder mitreden können.

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Sprachstörung: Aphasie

Typisch sind Wortfindungsstörungen, Schwierigkeiten beim Satzbau, beim Verstehen längerer Sätze, beim Lesen und Schreiben. Manche Betroffene sprechen flüssig, aber mit vertauschten Wörtern, andere mühsam in Einzelwörtern. In der Therapie aktivieren und trainieren wir die sprachlichen Fähigkeiten gezielt und orientieren uns an den Situationen, die Ihnen im Alltag wichtig sind: Telefonieren, Einkaufen, Gespräche in der Familie.

Sprechstörung: Dysarthrie und Sprechapraxie

Hier ist nicht die Sprache, sondern das Sprechen betroffen: Atmung, Stimme, Artikulation. Die Aussprache ist verwaschen oder leise, die Atmung unkoordiniert, besonders bei längerem Sprechen. Wir arbeiten an Verständlichkeit, Atem-Stimm-Koordination und Sprechtempo, bei Bedarf mit Hilfsmitteln.

Neurologische Erkrankungen

Bei Parkinson, Multipler Sklerose, ALS, Demenz und anderen fortschreitenden Erkrankungen erhält eine früh begonnene Logopädie die Fähigkeiten so lange wie möglich und gleicht Schwierigkeiten aus. Häufig ist auch das Schlucken betroffen, das behandeln wir mit.

Ablauf

Der Erstbefund erfasst Sprache, Sprechen und Kommunikation im Alltag und legt mit Ihnen und Ihren Angehörigen die Ziele fest. Die Therapie findet meist zwei- bis dreimal pro Woche statt, in der Praxis, als Hausbesuch oder per Video. Nach jeder Verordnung berichten wir an die verordnende Praxis.

Häufige Fragen

Was ist eine Aphasie?

Eine erworbene Sprachstörung nach einer Hirnschädigung. Betroffen sein können Sprechen, Verstehen, Lesen und Schreiben, in sehr unterschiedlicher Ausprägung. Intelligenz und Persönlichkeit sind nicht betroffen.

Wie schnell sollte die Therapie beginnen?

So früh wie möglich, idealerweise direkt im Anschluss an Klinik oder Reha. In den ersten Monaten ist die Erholung am größten, aber auch später sind Fortschritte möglich.

Kommen Sie nach Hause?

Ja, wenn die Verordnung einen Hausbesuch vorsieht. Das ist nach einem Schlaganfall häufig der Fall.

Was können Angehörige tun?

Geduld, Zeit und einfache Sätze helfen mehr als Korrigieren. Wir beziehen Angehörige in die Therapie ein und zeigen, wie Kommunikation im Alltag gelingt.